Wasserstadt Leipzig: die Kurse 2 und 7
Die Stadt vom Wasser aus entdecken: Brücken und Industriearchitektur,
alte und neue Stadtbilder, Künstler- und Szeneviertel, auf Mühlgräben
und Kanälen der Stadtelster.
links: Anlegestelle ehem. Riverboot am Karl-Heine-Kanal
– Foto: Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün und Gewässer
Mitte:
Auf dem Karl-Heine-Kanal
– Foto: Stephan Flad / ALL-on-SEA
rechts:
Industriearchitektur
in Plagwitz – Foto: Fotolia / Hemmann
Kurs 2 – Unterwegs in der Wasserstadt Leipzig
Die innerstädtische Bootstour kann mit gewässerangepassten Motorboot oder
Kanu unternommen werden. Nach einer Fahrt über die Stadtelster
wird in Plagwitz der Karl-Heine-Kanal erreicht. Über dem
Karl-Heine-Kanal wölben sich beeindruckende Brücken. Kneipen
und Restaurants in besonderer Lage und architektonisch
bemerkenswerte Gebäude (Stelzenhaus, Riverboat) sind ebenso
besondere Zielpunkte wie das Künstler- und Szeneviertel
an der Spinnereistraße. Die Heimstätte der modernen Malerei
der Leipziger Schule mit Neo Rauch als herausragendem Vertreter
ist das kulturelle Highlight dieser Tour durch die Wasserstadt
Leipzig. Derzeit endet der Kurs 2 im Westen von Plagwitz
am Ende des Karl-Heine-Kanals. Ein Durchstich zum Lindenauer
Hafen und zum Elster-Saale-Kanal ist geplant.
…und der weite Weg ans Meer
Wenn sich dann der Gewässerbund zu einem wahren
Tourismusmagneten entwickelt hat, kann die Schaffung der noch fehlenden
restlichen Verbindung zur Saale vielleicht auch noch Realität werden…
Kurs 7 - Der Stadtkurs
Ausgehend vom Abzweig des Karl-Heine-Kanals ist im Verlauf
des Kurses 7 die Fahrt mit gewässerangepassten Motorboot / Fahrgastschiff
auf der Weißen Elster weitere 2 km flussaufwärts möglich.
Dann folgt ein naturnaher Abschnitt der Weißen Elster, der
mit seinen Flachstellen nur noch für Kanuten befahrbar ist.
Über eine Umtragemöglichkeit am Teilungswehr Großzschocher
ist das Elsterflutbett erreichbar. Damit können Kanuten die
Strecke vom Elsterflutbett kommend, flussabwärts als Rundkurs
befahren.