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Übersicht | Kanu | Leipzigboot/Fahrgastschifffahrt

Erlebnis: Die Stadt vom Wasser aus entdecken: Stadtelster, Karl-Heine-Kanal
Fotos
links: Lindenauer Hafen – Foto: Keil
Mitte: Industriearchitektur Plagwitz – Foto: Fotolia

rechts: Karl-Heine-Kanal – Foto: Stephan Flad / ALL-on-SEA

 
  Karte
Fakten Kurs 2:
Bei vollständiger Befahrbarkeit nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen.
  • Länge 17,5 km
  • nutzbar für Kanu und LeipzigBoot
  • abschnittsweise auch Fahrgastschifffahrt (Weiße Elster und Karl-Heine-Kanal bis Hafen Lindenau), Ruderboot (Stadtelster, Elster-Saale-Kanal, Hafen Lindenau)
  • offen für breite Nutzergruppen, familienfreundlich
  • keine Schleusen, kein Umtragen notwendig
  • Fahrzeit ab Stadthafen:
    bis Stelzenhaus ca. ½ Std., bis Anleger Kanal 28 ca. ¾ Std., bis Hafen Lindenau ca. 1 Std.
Individuell oder als Fahrgast, für eine Bootstour über die Stadtgewässer ist der Stadthafen zukünftig der ideale Ausgangspunkt. Die Fahrt beginnt auf dem Elstermühlgraben. Vorbei am Palmengartenwehr gelangt man zur Stadtelster. Die Stadtelster verläuft zunächst durch die Stadtteile Lindenau, Plagwitz und Schleußig. Prägen zuerst noch der Klingerhain mit seinem alten Baumbestand und Wassersportvereine das Bild, so rückt bald die sanierte Industriearchitektur, umgeben von Wasser und Grün, in den Mittelpunkt des Interesses. Etliche Kneipen und Restaurants mit direktem Gewässerzugang laden zum Verweilen ein.

Nach etwa 1,5 km zweigt von der Weißen Elster der Karl-Heine-Kanal in Richtung Westen (rechts) ab. Dieser 2,6 km lange Kanal, der quer durch Plagwitz und Lindenau verläuft, wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts durch Karl Heine erbaut. Der Karl-Heine-Kanal ist der erste Abschnitt der nie vollendeten Kanalverbindung zur Saale. Eine Vielzahl von beeindruckenden Brücken wölben sich über den Kanal, Gastronomie mit Uferterrassen, das Stelzenhaus, das ehem. MDR-Riverboat mit Anlegesteg und das Künstler- und Szeneviertel in der Leipziger Baumwollspinnerei lenken das Auge von einem Ufer zum anderen. Der Karl-Heine-Kanal endet heute noch abrupt und zwingt das LeipzigBoot oder das Fahrgastschiff „Weltfrieden“ zur Rückfahrt auf dem Kanal.

Kurs2
Karl-Heine-Kanal – Foto: Stadt Leipzig, Amt für
Stadtgrün und Gewässer

Ein Durchstich zum Lindenauer Hafen ist geplant. Mit der Realisierung wird das seit dem Bau isolierte und ungenutzte Hafengebiet an das Gewässernetz der Stadt Leipzig angeschlossen. Ergebnisse eines Gestaltungswettbewerbes liegen bereits vor. In einem zweiten Schritt wird der Lindenauer Hafen mit dem Elster-Saale-Kanal über einen Durchstich (75 m) verbunden. Dann ist der Kurs in seiner Gesamtlänge befahrbar. Und vielleicht wird eines Tages auch die Anbindung an die Saale vorhanden sein und der alte Traum vom durchgängigen Weg ans Meer könnte Realität werden...


Baumaßnahmen zur vollständigen Befahrbarkeit Kurs 2: Planung
Kanu Kanu Leipzigboot Leipzigboot/Fahrgastschifffahrt

 
 

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