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von links nach rechts: – Foto 1: Conrad –
Foto 2 & 3: Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün und Gewässer – Foto
4: LMBV
Ein ehemals von Bergbau geprägter Industrieraum verwandelt
sich in eine abwechselungsreiche und spannende Fluss- und Seenlandschaft.
Unter der Marke „Leipziger Neuseenland“ wird der Raum
zwischen Großem Goitzschesee und Haselbacher See, Pleiße, Elster
und Mulde zu einer beliebten touristischen Region.
Im Vergleich zu anderen, alten und neuen wassertouristischen
Regionen in Deutschland zeichnet das Leipziger Neuseenland
als Besonderheit ein Nebeneinander von neuen Gewässerlandschaften,
ursprünglichen Naturlandschaften sowie vielfältigen Stadträumen
aus. Wasser und Kultur sind eng verflochten und werden für
den Tourismus in der Region ideenreich und anziehend inszeniert.
Bereits heute kann auf den Bootstouren die Ruhe der naturnahen
Auwälder genossen und wenige Augenblicke später die gründerzeitliche
Industriearchitektur der Stadt Leipzig aus dem 19. Jahrhundert
bestaunt werden. Vom Segeln und Baden bis hin zum Aktiv- und
Trendsport bieten die vielen Seen weitere Abwechslung.
Die Gewässerverbindungen und die neuen Bauwerke, wie Schleusen
oder Brücken, werden nicht nur als technische, sondern auch
als baukulturelle Aufgabe verstanden. So werden touristische
Orte für die Besucher und für die Bewohner der Region geschaffen.
Die Umsetzung des Gewässerverbundes ist eine Herausforderung,
die eine interdisziplinäre Zusammenarbeit vieler Fachdisziplinen
und Akteure erfordert.
Der Touristische Gewässerverbund zielt darauf ab, die neuen
Seen der Bergbaufolgelandschaft mit den Fließgewässern und
Kanälen der Stadt Leipzig bootsgängig zu verknüpfen und wassertouristisch
zu entwickeln. Hierzu wurde 2005 bis 2007 das „Wassertouristische
Nutzungskonzept“ erarbeitet, das nicht nur touristische, sondern
auch Umweltbelange berücksichtigt.
Dieses Konzept sieht rund 200 Kilometer befahrbare Gewässerstrecke
auf acht Kursen vor. Die Kurse weisen eine Länge von 7 bis
41 Kilometern auf. Sie sind miteinander verbunden und ergeben
somit ein höchst attraktives, innovativ verknüpftes Netz.

links: Naturlandschaft – Foto: Bittner,
Mitte: Neue Seen – Foto: LMBV
rechts: Stadtlandschaft – Foto:
Grüner Ring Leipzig
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